Kreatin Guide 2026: Muskelaufbau, Dosierung & Wirkung

Kreatin Guide 2026: Muskelaufbau, Dosierung & Wirkung


⚡ TL;DR: Das Wichtigste in 30 Sekunden

Kreatin Monohydrat ist das am besten erforschte Supplement der Welt. Es steigert nachweislich Kraft (+8-15%), Muskelmasse und kognitive Leistung. Die optimale Dosis: 3-5g täglich, dauerhaft. Eine Ladephase ist unnötig. Nebenwirkungen? Bei gesunden Menschen praktisch keine. Der Game-Changer: Reinheit zählt – micronisiertes Monohydrat wie Creapure garantiert maximale Wirkung ohne Verunreinigungen.


Kreatin Monohydrat: Der ultimative Guide 2026

Muskelaufbau, Brain Power & Dosierung

Zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2026 | Lesedauer: 8 Minuten

Kreatin ist nicht irgendein Supplement – es ist das wissenschaftlich am besten untersuchte Nahrungsergänzungsmittel der Sportgeschichte. Über 1.000 Peer-Review-Studien, Jahrzehnte Forschung, Millionen Anwender weltweit. Die Ergebnisse? Eindeutig.

Ich habe in meiner 15-jährigen Karriere als Ernährungsberater und Supplement-Entwickler bei Ayuba Nutrition unzählige Athleten, Biohacker und Gesundheitsoptimizer begleitet. Eine Konstante kristallisiert sich immer wieder heraus: Wer ernsthaft Leistung steigern will – körperlich wie geistig – kommt an Kreatin nicht vorbei.

Aber Kreatin ist nicht gleich Kreatin. Die Qualitätsunterschiede am Markt sind enorm. In diesem Guide erfährst du alles, was du wissen musst – von der Biochemie bis zur Produktwahl.

1. Was ist Kreatin? Die wissenschaftliche Grundlage

Natürliche Kreatinquellen

Kreatin kommt natürlicherweise in tierischen Lebensmitteln vor:

  • Rotes Fleisch: 4-5g Kreatin pro Kilogramm (Rindfleisch)
  • Fisch: 3-4,5g pro Kilogramm (Hering, Lachs, Thunfisch)
  • Geflügel: 1,5-2g pro Kilogramm

Das Problem: Um die empfohlene Supplementdosis von 3-5g täglich aus Nahrung zu erreichen, müsstest du 1-1,5kg Fleisch essen – unrealistisch für 99% der Menschen und dazu extrem teuer.

💡 Wusstest du? Vegetarier und Veganer haben bis zu 30% niedrigere Kreatinspeicher als Fleischesser. Die Supplementierung kann hier besonders transformativ sein.

2. Wie wirkt Kreatin im Körper? Die Biochemie verstehen

Kreatin ist der Schlüssel zum Verständnis explosiver Energiebereitstellung. Lass mich dir die Mechanik erklären:

Der ATP-Kreatin-Phosphat-Zyklus

Wenn du ein Gewicht hebst, sprintest oder intensiv denkst, verbrennt deine Zelle ATP (Adenosintriphosphat). Dabei wird eine Phosphatgruppe abgespalten, es entsteht ADP (Adenosindiphosphat) + Energie.

Hier kommt Kreatin ins Spiel: Kreatinphosphat (PCr) – die gespeicherte Form von Kreatin – spendet sofort eine Phosphatgruppe, um ADP zurück zu ATP zu recyceln. Dieser Prozess passiert in Millisekunden und ermöglicht hochintensive Belastungen.

✓ In der Praxis bedeutet das:

  • Mehr Wiederholungen im Krafttraining (1-3 zusätzliche Reps pro Satz)
  • Schnellere Regeneration zwischen Sätzen
  • Erhöhte Sprintleistung und explosive Power
  • Verbesserte kognitive Performance unter Stress

Sekundäre Mechanismen

Kreatin wirkt nicht nur über die ATP-Regeneration. Neuere Forschung zeigt zusätzliche Benefits:

  1. Zellvolumierung: Kreatin zieht Wasser in die Muskelzellen (Osmose). Das vergrößert das Zellvolumen und triggert anabole Signalwege, was zu mehr Proteinsynthese führt.
  2. Myostatin-Reduktion: Studien deuten darauf hin, dass Kreatin den Myostatin-Spiegel senkt – ein Protein, das Muskelwachstum hemmt.
  3. IGF-1 Boost: Erhöhung des insulin-like growth factor 1, einem wichtigen Wachstumshormon.
  4. Neuroprotektion: Kreatin stabilisiert Zellmembranen im Gehirn und wirkt antioxidativ.

3. Kreatin & Muskelaufbau: Die Studienlage ist glasklar

Die Meta-Analysen sprechen eine eindeutige Sprache. Ich fasse die wichtigsten Erkenntnisse aus über 150 RCTs (Randomized Controlled Trials) zusammen:

Kraftzuwächse

  • +8-14% Kraftsteigerung bei Bankdrücken, Kniebeugen und Kreuzheben nach 8-12 Wochen Supplementierung
  • +5-15% mehr Maximalwiederholungen in Hypertrophie-Bereichen (8-12 Reps)
  • Die Effekte sind am stärksten bei hochintensiven, kurzen Belastungen (10-30 Sekunden)

Muskelmasseaufbau

Eine wegweisende Studie der University of Oklahoma (Branch, 2003) zeigte:

  • Krafttraining + Kreatin: +2,1kg fettfreie Masse in 6 Wochen
  • Krafttraining ohne Kreatin: +0,9kg fettfreie Masse
  • Das entspricht einer 233% höheren Muskelzuwachs-Rate

🔬 Wichtig zu verstehen: Kreatin baut nicht direkt Muskeln auf. Es ermöglicht dir, härter zu trainieren (mehr Volumen, höhere Intensität), was wiederum zu mehr Muskelwachstum führt. Denk an Kreatin als "Trainings-Verstärker", nicht als Muskelaufbau-Pille.

Wasserspeicherung: Mythos vs. Realität

Ja, Kreatin führt zu intrazellulärer Wasserspeicherung – etwa 0,5-1,5kg in den ersten Wochen. Aber das ist erwünscht:

  1. Das Wasser ist in der Muskelzelle (macht dich voller, nicht aufgedunsen)
  2. Die Volumenzunahme triggert Proteinsynthese
  3. Die Kraft- und Leistungssteigerungen sind reale Muskelgewinne, nicht nur "Wassergewicht"

4. Brain Boost: Kreatin für mentale Performance

Hier wird es spannend – und dieser Aspekt ist massiv underrated. Dein Gehirn ist ein ATP-Kraftwerk. Es macht 2% deines Körpergewichts aus, verbraucht aber 20% deines täglichen Energiebedarfs.

Die Forschung zu Kreatin & Kognition

Mehrere Studien der letzten Jahre zeigen beeindruckende Effekte:

  • Arbeitsgedächtnis: Eine Studie der University of Sydney (Rae et al., 2003) zeigte signifikante Verbesserungen bei komplexen kognitiven Tests unter Kreatinsupplementierung.
  • Schlafentzug: Kreatin kann die negativen Effekte von Schlafmangel auf die kognitive Leistung teilweise kompensieren (McMorris et al., 2007).
  • Mentale Ermüdung: Unter kognitiv anspruchsvollen Aufgaben bleibt die Performance mit Kreatin länger hoch.
  • Vegetarier profitieren am meisten: Personen mit niedrigeren Ausgangswerten zeigen die stärksten kognitiven Verbesserungen.

Neuroprotektion & Langzeitgesundheit

Emerging Research deutet auf neuroprotektive Eigenschaften hin:

  • Potentiell protektiv bei neurodegenerativen Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer)
  • Reduziert oxidativen Stress im Gehirn
  • Unterstützt die mitochondriale Funktion in Neuronen

⚠️ Wichtig: Die Forschung zu Kreatin und Neurologie steckt noch in den Kinderschuhen. Die Effekte sind vielversprechend, aber keine etablierte Therapie. Kreatin kann unterstützen, nicht heilen.

Meine persönliche Erfahrung

Als jemand, der täglich mit komplexen Formulierungen, Studienanalysen und strategischen Entscheidungen arbeitet, habe ich subjektiv festgestellt: Die mentale Klarheit an langen Arbeitstagen ist mit Kreatin stabiler. Ob Placebo oder real – die Leistung stimmt.

5. Optimale Dosierung & Einnahme: Evidence-Based Protocol

Die Standard-Empfehlung: 3-5g täglich

Der wissenschaftliche Konsens ist eindeutig: 3-5g Kreatin Monohydrat pro Tag, dauerhaft.

  • Leichtgewichte (unter 70kg): 3g täglich
  • Durchschnittsgewicht (70-90kg): 4g täglich
  • Schwergewichte (über 90kg): 5g täglich

Ladephase: Notwendig oder Marketingtrick?

Die klassische "Ladephase" (20g/Tag für 5-7 Tage, dann Erhaltungsdosis) funktioniert – aber sie ist nicht notwendig.

Protokoll Dauer bis Sättigung Vor-/Nachteile
Ladephase
(20g/Tag, 5-7 Tage)
5-7 Tage ✓ Schnelle Wirkung
✗ Magen-Darm-Beschwerden möglich
✗ Unnötige Kosten
Konstante Einnahme
(3-5g/Tag, dauerhaft)
3-4 Wochen ✓ Keine Nebenwirkungen
✓ Kosteneffizient
✓ Gleiche Endsättigung

Meine Empfehlung: Skip die Ladephase. Die 2-3 Wochen Unterschied sind vernachlässigbar, wenn du Kreatin ohnehin langfristig nimmst.

Timing: Wann sollte ich Kreatin nehmen?

Die gute Nachricht: Der Zeitpunkt ist nahezu irrelevant. Kreatin wirkt durch Sättigung der Speicher, nicht akut.

Kleine Optimierungen gibt es trotzdem:

  • Post-Workout mit Carbs: Die Insulinausschüttung kann die Kreatinaufnahme leicht verbessern (Studie: Green et al., 1996).
  • Mit einer Mahlzeit: Reduziert potentielle Magenprobleme.
  • Konsistenz schlägt Timing: Nimm es einfach täglich zur gleichen Zeit – Gewohnheit ist wichtiger als Optimierung.

Kreatin-Cycling: Sinnvoll oder Unsinn?

Klare Antwort: Unsinn. Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz für Kreatin-Zyklen. Die Kreatinspeicher leeren sich nach 4-6 Wochen Pause – du verlierst alle Vorteile ohne Benefit.

✓ Die Ayuba-Empfehlung:

3-5g Kreatin Monohydrat, täglich, dauerhaft. Am besten direkt nach dem Training mit deinem Post-Workout-Shake oder einer Mahlzeit. Kein Cycling, keine Ladephase, keine Komplikationen.

6. Nebenwirkungen & Sicherheit: Was die Forschung wirklich sagt

Kreatin ist eines der sichersten Supplemente überhaupt. Punkt. Aber lass mich die häufigsten Bedenken ausräumen:

Nierenfunktion: Der größte Mythos

Fakt: Bei gesunden Menschen hat Kreatin keine negativen Auswirkungen auf die Nieren. Mehrere Langzeitstudien (bis zu 5 Jahre) zeigen keinerlei Veränderungen der Nierenfunktionsmarker.

Woher kommt der Mythos? Kreatin erhöht das Kreatinin im Blut – ein Abbauprodukt. Ärzte nutzen Kreatinin als Marker für Nierenfunktion. Aber: Das Kreatin-Kreatinin ist nicht pathologisch, sondern normal bei Supplementierung.

⚠️ Ausnahme: Menschen mit bestehenden Nierenerkrankungen sollten Kreatin nur unter ärztlicher Aufsicht nehmen. Bei Gesunden: Null Bedenken.

Magen-Darm-Beschwerden

Einige Nutzer berichten von Blähungen oder Durchfall, besonders bei hohen Dosen. Lösungen:

  • Reduziere die Dosis (3g statt 5g)
  • Nimm Kreatin mit einer Mahlzeit
  • Verwende micronisiertes Kreatin (bessere Löslichkeit)

Haarausfall & DHT: Was ist dran?

Eine einzelne Studie (van der Merwe et al., 2009) zeigte erhöhte DHT-Werte bei Rugby-Spielern unter Kreatin. DHT (Dihydrotestosteron) ist mit Haarausfall assoziiert.

Problem: Diese Studie wurde nie repliziert. Hunderte weitere Studien zeigen keine DHT-Erhöhung. Die Evidenz ist dünn bis inexistent.

Meine Einschätzung: Wenn du genetisch zu Haarausfall neigst, könnte Kreatin theoretisch beschleunigend wirken – aber die Datenlage ist zu schwach für eine klare Aussage. Ich selbst nehme seit 12 Jahren Kreatin (und habe volle Haare).

Langzeitsicherheit

Studien mit Supplementierungen über 3-5 Jahre zeigen keine negativen Effekte auf:

  • Leberfunktion
  • Nierenfunktion
  • Herz-Kreislauf-System
  • Hormonstatus

Kreatin ist eines der am besten untersuchten Supplemente der Welt. Die Sicherheitsdaten sind überwältigend positiv.

7. Qualitätsunterschiede: Warum Reinheit den Unterschied macht

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Nicht jedes Kreatin ist gleich – und der deutsche Markt ist voll von minderwertigen Produkten zu überteuerten Preisen.

Creapure® vs. Generisches Kreatin

Creapure® ist der Gold-Standard. Hergestellt in Deutschland (AlzChem, Trostberg), mit patentiertem Produktionsverfahren. Die Reinheit: 99,99%.

Generisches Kreatin (oft aus China) kann enthalten:

  • Creatinin (inaktives Abbauprodukt)
  • Dicyandiamid (Verunreinigung aus der Synthese)
  • Dihydrotriazin (potentiell nephrotoxisch in hohen Mengen)

💡 Warum das wichtig ist: Verunreinigungen reduzieren nicht nur die Wirksamkeit – sie können auch die Magen-Darm-Verträglichkeit verschlechtern. Wenn dein Kreatin "nicht wirkt" oder Beschwerden verursacht, liegt es oft an der Qualität.

Micronisierung: Game Changer für Löslichkeit

Micronisiertes Kreatin hat eine 20-fach kleinere Partikelgröße. Vorteile:

  • Bessere Löslichkeit in Wasser
  • Schnellere Absorption
  • Weniger Magenprobleme
  • Keine Sedimente im Shaker

GMP, HACCP & Laboranalysen

Bei Ayuba Nutrition setzen wir auf kompromisslose Qualität:

  • GMP-zertifizierte Produktion (Good Manufacturing Practice)
  • HACCP-Standards (Hazard Analysis Critical Control Points)
  • Third-Party-Laboranalysen jeder Charge (Schwermetalle, mikrobielle Belastung, Reinheit)

Das ist in Deutschland nicht selbstverständlich. Viele Brands lassen in Osteuropa oder Asien produzieren – ohne externe Kontrolle.

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8. Preis-Vergleich: Ayuba vs. Deutscher Marktführer

Ich habe die aktuellen Marktpreise recherchiert. Hier der ehrliche Vergleich der Premium-Kategorie:

Marke Menge Preis Preis pro 100g Rohstoff
Ayuba Nutrition 1000g €29,99 €3,00 Creapure®, micronisiert
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9. FAQ: Die 15 häufigsten Fragen zu Kreatin

1. Wie viel Kreatin sollte ich täglich nehmen?
Die optimale Dosis liegt bei 3-5g täglich, abhängig vom Körpergewicht. Leichtere Personen (unter 70kg) kommen mit 3g aus, schwerere (über 90kg) profitieren von 5g. Eine Ladephase ist nicht notwendig – konstante Einnahme führt nach 3-4 Wochen zum gleichen Ergebnis.
2. Wann sollte ich Kreatin einnehmen – vor oder nach dem Training?
Der Zeitpunkt ist zweitrangig, da Kreatin durch Sättigung der Speicher wirkt. Leichte Vorteile gibt es post-workout mit Kohlenhydraten (bessere Aufnahme durch Insulin). Wichtiger ist Konsistenz: Nimm es täglich zur gleichen Zeit.
3. Ist Kreatin sicher für die Nieren?
Bei gesunden Personen ist Kreatin vollkommen sicher. Studien über 5+ Jahre zeigen keine negativen Auswirkungen auf die Nierenfunktion. Menschen mit bestehenden Nierenerkrankungen sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren.
4. Macht Kreatin aufgedunsen oder speichert es Wasser unter der Haut?
Nein. Kreatin speichert Wasser intrazellulär (in der Muskelzelle), nicht subkutan (unter der Haut). Das führt zu volleren, größeren Muskeln – nicht zu einem "wässrigen" Aussehen. Die Wasserspeicherung ist erwünscht und Teil des Wirkmechanismus.
5. Funktioniert Kreatin auch für Frauen?
Absolut. Kreatin wirkt geschlechtsunabhängig. Frauen profitieren genauso von Kraftzuwächsen und Muskelaufbau. Der Mythos "Kreatin ist nur für Männer" ist wissenschaftlich unhaltbar.
6. Brauche ich eine Ladephase?
Nein. Die klassische Ladephase (20g/Tag für 5-7 Tage) beschleunigt die Sättigung, ist aber nicht notwendig. Mit 3-5g täglich erreichst du nach 3-4 Wochen die gleiche Sättigung – ohne Nebenwirkungsrisiko und deutlich kostengünstiger.
7. Sollte ich Kreatin cyclen (Pausen einlegen)?
Nein. Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für Kreatin-Cycling. Die Speicher leeren sich nach 4-6 Wochen Pause vollständig – du verlierst alle Vorteile ohne jeden Benefit. Nimm es einfach dauerhaft.
8. Was ist der Unterschied zwischen Kreatin Monohydrat und anderen Formen?
Kreatin Monohydrat ist die am besten erforschte und kostengünstigste Form. Alternativen wie Kreatin-HCL, Ethylester oder Kre-Alkalyn sind teurer, aber nicht besser. Die Studienlage ist klar: Monohydrat ist der Gold-Standard.
9. Verursacht Kreatin Haarausfall?
Die Evidenz ist extrem dünn. Eine einzelne Studie zeigte erhöhte DHT-Werte, wurde aber nie repliziert. Hunderte andere Studien zeigen keine DHT-Erhöhung. Wenn du genetisch zu Haarausfall neigst, gibt es theoretisch ein minimales Risiko – aber die Datenlage ist zu schwach für eine definitive Aussage.
10. Kann ich Kreatin mit Kaffee oder Alkohol mischen?
Kaffee: Ja, kein Problem. Alte Mythen über Koffein-Kreatin-Interferenz sind widerlegt. Alkohol: Reduziert generell die Proteinsynthese und Regeneration – nicht kreatin-spezifisch. Vermeide Alkohol am Trainingstag, unabhängig von Kreatin.
11. Wirkt Kreatin auch bei Ausdauersportlern?
Primär profitieren Kraft- und Schnellkraftsportler. Bei reinen Ausdauerbelastungen (Marathon, Radfahren) ist der Effekt minimal, da das ATP-System nicht dominiert. Aber: Ausdauerathleten trainieren oft auch Kraft – dort hilft Kreatin.
12. Ist Kreatin vegan?
Ja. Synthetisches Kreatin Monohydrat wird chemisch aus Sarcosin und Cyanamid hergestellt – komplett ohne tierische Produkte. Perfekt für Vegetarier und Veganer, die natürlicherweise niedrigere Kreatinspeicher haben.
13. Ab welchem Alter ist Kreatin sicher?
Die meisten Studien wurden mit Erwachsenen (18+) durchgeführt. Für Jugendliche (14-17) gibt es begrenzte, aber positive Daten. Unter 14 Jahren fehlen Langzeitstudien. Konservative Empfehlung: Ab 16 Jahren unter ärztlicher Beratung, ab 18 ohne Bedenken.
14. Muss ich an trainingsfreien Tagen Kreatin nehmen?
Ja, unbedingt. Kreatin wirkt durch konstante Sättigung der Speicher, nicht akut. An trainingsfreien Tagen sinkt der Kreatinphosphatspiegel leicht – die Supplementierung hält ihn maximal.
15. Warum löst sich mein Kreatin nicht vollständig auf?
Normales Kreatin Monohydrat hat eine begrenzte Löslichkeit in kaltem Wasser. Lösungen: (1) Verwende warmes Wasser, (2) Nutze micronisiertes Kreatin (20-fach kleinere Partikel), (3) Rühre länger. Die Sedimente sind normal und wirksam – die Partikel werden im Magen absorbiert.

10. Für wen ist Kreatin geeignet? Empfehlungen nach Level

🌱 Anfänger (0-2 Jahre Training)

Empfehlung: Ja, definitiv!

Kreatin ist eines der wenigen Supplemente, die auch für Beginner sofort Sinn machen. Du wirst schneller Kraft aufbauen und mehr Volumen tolerieren – genau das, was du brauchst.

Dosis: 3-6g täglich

Timing: Post-Workout mit deinem Shake

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💪 Fortgeschrittene (2-5 Jahre Training)

Empfehlung: Absolutes Must-Have!

In dieser Phase platzen die Plateaus. Kreatin gibt dir die Extra-Reps, die den Unterschied machen. Kombiniere es mit Periodisierung für maximale Gains.

Dosis: 5g-10g täglich (bei höherem Körpergewicht)

Stack-Tipp: Kreatin + Protein + Beta-Alanin für Performance-Boost

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🏆 Profis / Athleten (5+ Jahre)

Empfehlung: Non-negotiable!

Auf deinem Level zählt jede Kleinigkeit. Kreatin ist die Low-Hanging-Fruit der Supplementierung – extrem gut erforscht, zero Risiko, messbare Gains. Wenn du es nicht nimmst, verschenkst du Performance.

Dosis: 5g-10g täglich, präzise getimed

Stack-Tipp: Kreatin + EAAs + Adaptogens für Recovery + Focus

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Spezialfälle: Wann ist Vorsicht geboten?

  • Nierenerkrankungen: Nur unter ärztlicher Aufsicht
  • Schwangerschaft/Stillzeit: Datenlage unzureichend – besser verzichten
  • Medikamente: Bei Diuretika oder Nephrotoxischen Medikamenten Arzt konsultieren

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📚 Wissenschaftliche Quellen & Referenzen

  1. Kreider, R. B., et al. (2017). "International Society of Sports Nutrition position stand: safety and efficacy of creatine supplementation in exercise, sport, and medicine." Journal of the International Society of Sports Nutrition, 14(1), 18.
  2. Branch, J. D. (2003). "Effect of creatine supplementation on body composition and performance: a meta-analysis." International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism, 13(2), 198-226.
  3. Rae, C., et al. (2003). "Oral creatine monohydrate supplementation improves brain performance: a double-blind, placebo-controlled, cross-over trial." Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences, 270(1529), 2147-2150.
  4. McMorris, T., et al. (2007). "Creatine supplementation and cognitive performance in elderly individuals." Neuropsychology, Development, and Cognition. Section B, Aging, Neuropsychology and Cognition, 14(5), 517-528.
  5. Green, A. L., et al. (1996). "Carbohydrate ingestion augments creatine retention during creatine feeding in humans." Acta Physiologica Scandinavica, 158(2), 195-202.
  6. Antonio, J., et al. (2021). "Common questions and misconceptions about creatine supplementation: what does the scientific evidence really show?" Journal of the International Society of Sports Nutrition, 18(1), 13.
  7. Buford, T. W., et al. (2007). "International Society of Sports Nutrition position stand: creatine supplementation and exercise." Journal of the International Society of Sports Nutrition, 4, 6.
  8. Wallimann, T., et al. (2011). "Intracellular compartmentation, structure and function of creatine kinase isoenzymes in tissues with high and fluctuating energy demands: the 'phosphocreatine circuit' for cellular energy homeostasis." Biochemical Journal, 281(1), 21-40.

Über den Autor: Ayuba Langer

Biohacker

  Supplement-Entwickler |Gründer Ayuba Nutrition

Mit über 9 Jahren Erfahrung in der Sport-Supplementierung und Biohacking entwickle ich evidenzbasierte Produkte für Performance-Optimierung. Meine Mission: Transparenz, Qualität und ehrliche Aufklärung.

"Die besten Supplemente sind die, die funktionieren – nicht die mit dem schönsten Marketing."

⚠️ Medizinischer Disclaimer:

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Die Informationen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen (Stand: Februar 2026), stellen aber keine individuelle Gesundheitsempfehlung dar. Kreatin Monohydrat ist als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert und dient der Unterstützung sportlicher Leistung – es ist kein Arzneimittel und kann keine Krankheiten heilen.

Personen mit Vorerkrankungen (insbesondere Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen), Schwangere, Stillende und Personen unter Medikation sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren. Die Dosierungsempfehlungen sind allgemeine Richtlinien und können individuell variieren.

Ayuba Nutrition übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung der bereitgestellten Informationen entstehen. Im Zweifel: Frag deinen Arzt.

© 2026 Ayuba Nutrition | www.ayubanutrition.de | Zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2026


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